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Danke an alle Kappelner für das große Vertrauen!

Europa wird Grün

Auch in Kappeln haben wir mit einem guten Ergebnis bei der Europawahl gerechnet, jetzt wurden aber unsere Erwartungen mehr als übertroffen.
Uns fehlten gerade mal 4 Stimmen zur Nummer eins. Wir nehmen die Verantwortung wahr und haben mächtig Rückenwind bekommen. Es war auch eine Klimawahl, denn ohne eine auch langfristig gesunde Umwelt ist alles nichts.
Auch hier in Kappeln ist noch einiges zu tun, Klimaschutz beginnt vor Ort. Wir hoffen, dass auch bei den anderen politisch Aktiven durch dieses Wahlergebnis bestimmte Schwerpunkte anders gesetzt werden.
Für uns ist wichtig, dass wir mit Ihnen und Euch auch nach der Wahl noch mehr als bisher im Dialog bleiben.
Sprecht uns einfach an.

Wahlergebnis in Kappeln

EU Wahl 2019 Kappeln

---> Hier alle Ergebnisse im Kreis Schleswig-Flensburg

6. Stadtgespräch - Bürgerkommune Kappeln

Stadtgespräch


Alle Fraktionen in der Stadtvertretung hatten eingeladen:
6. Stadtgespräch Bürgerkommune Kappeln
Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kappeln wurden wieder eingeladen, die Themen zu benennen, die die Entwicklung unserer Stadt bestimmen.

---> Das Protokoll hier ...


Hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte in Kappeln

Nachdem der Hauptausschuss den gemeinsamen SPD und Grünen Antrag noch abgelehnt hatte, gab die Stadtvertretung jetzt mit knapper Mehrheit grünes Licht.
Der Stellenplan wird für eine hauptamtliche Gleichstellungsbeauftrage in Teilzeit mit 12 Wochenstunden erweitert.
Wir hoffen, dass alle die, die von der Notwendigkeit einer hauptamtlichen Stelle noch nicht überzeugt sind auch zu einer anderen Sichtweise kommen werden.
Hier weitere Informationen:

Gegner einer hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten geben nicht auf

24.9.2018
Die Stadtvertretung hatte eine hauptamtliche Stelle in Teilzeit für die Gleichstellungsbeauftragte beschlossen.
Aufrund dieses Beschlusses musste die Hauptsatzung entsprechend dieses Beschlusses noch redaktionell geändert werden.
Zur Erinnerung: Die Mehrheit der CDU und des SSW, sowie alle LWG Stadtvertreter hatten sich entschieden dagegen ausgesprochen. In der letzten Hauptausschusssitzung wurde jetzt versucht, den Stadtvertreterbeschluss über die Hintertüre zu kippen. CDU, LWG und SSW Vertreter verweigerten die notwendige Änderung der Hauptsatzung. Damit wurde der Beschluss mit 5 Gegenstimmen abgelehnt. SPD und Grüne haben im Hauptausschuss zusammen nur 4 Stimmen.
Ein Trauerspiel. Wir gehen aber davon aus, dass die nächste Stadtvertretung dann wieder einen positiven Beschluss fassen wird.

Jetzt endlich

24.10.2018
Jetzt endlich kann der positive Beschluss der Stadtvertretung für eine hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte auch umgesetzt werden.
Mit 14 Ja und gegen 11 Nein Stimmen wurde die redaktionelle Änderung der Hauptsatzung für ein Hauptamt beschlossen. Damit hat das unwürdige Gezerre endlich ein Ende.
Die Stelle ist bereits ausgeschrieben.

Unsere Stadtbücherei Kappeln muss im Zentrum bleiben

Büchrei Der Förderverein der Stadtbücherei Kappeln, Buchstützen Kappeln e.V., geht jetzt wegen der immer konkreteren Planungen, die Bücherei aus dem Stadtzentrum herauszunehmen, mit einer Unterschriftenaktion in die Öffentlichkeit.
Wir halten es auch für wichtig, dass über die Umzugspläne eine öffentliche Diskussion stattfindet und lehnen diese Umzugspläne in das Mühlenumfeld entschieden ab.
Die Stadtbücherei als kulturelles Zentrum aus der jetzigen 1A Lage auszulagern geht überhaupt nicht.
Es gibt viele Möglichkeiten das Mühlenumfeld wirklich sinnvoll zu nutzen, z.B. Schaffung eines Bürgerzentrums und Nutzung durch die vielen Kappelner Vereine.
Wir unterstützen die Buchstützen in ihren Aktivitäten zum Erhalt der Bücherei an ihrem jetzigen optimalen Standort.
Mehr in unserem Blog ...

Unterschriftenliste hier ...

Auch bald in Kappeln? Fahrraddraisinen

Januar 2018
Fahrraddraisine So könnte in Zukunft auch die Bahnstrecke zwischen Kappeln und Süderbrarup genutzt werden.
Ein neues touristisches und vor allem umweltfreundliches Highlight - Fahrraddraisinen.
Vorbilder gibt es bereits in anderen touristisch geprägten Regionen, mit großem Erfolg.
Wir haben jetzt einen entsprechenden Antrag in Kappeln gestellt.
----> Unser Antrag hier ...

Barrierefreies Kopfsteinpflaster bald in Kappeln?

Antwort NEIN. Mehrheitlich abgelehnt wegen angeblich zu hoher Kosten

Neue Frage: Was ist uns Barrierefreiheit wert?

Kopfsteinpflaster
Kopfsteipflaster in der Schmiedestrasse

Das viele Pflaster in der Innenstadt hat etwas, ist aber wegen der schlechten Begehbarkeit seit langer Zeit ein großes Ärgernis, insbesondere für Menschen mit Gehbehinderung.
Hier muss dringend etwas geschehen. Die angedachte Lösung, mittig eine 1m breite Spur aus glatten Platten anzulegen würde helfen, uberzeugt aber nicht wirklich.
Wir haben deshalb Gespräche mit Baufachleuten geführt, viel recherchiert und sind fündig geworden.

Unter anderem hatte die Stadt Konstanz auf ihrem Münsterplatz das gleiche Problem. Dort wurden nach dem Basler Modell die Natursteine abgeschliffen.
Hierbei wird das Pflaster bis auf die Fuge abgeschliffen um eine ebene Fläche zu erhalten. Anschließend wird die Fläche geflämmt um mehr Griffigkeit zu bekommen. Nach der Flammenbehandlung hat das Pflaster wieder seine natürliche Farbe und ist auch mit Rollatoren leicht begehbar.
Die Vorteile gegnüber einer Fahrspur mit glatten Platten sind offensichtlich: Die Struktur des Kopfsteinpflaster beibt bei Barrierefreiheit erhalten und es findet kein Stilbruch statt.

Dies ist die ideale Lösung auch für Kappeln.
Wir haben daher einen entsprechenden Prüfantrag an die Verwaltung gestellt, der innerhalb kürzester Zeit zum Teil schon abgearbeitet wurde.
Die nächsten Schritte müssen sein: Kostenermittlung durch die Bauverwaltung, das ok durch die städtischen Gremien, Ausschreibung und dann kann es losgehen.

Referenz: "Südkurier vom 26.9.2013"


3. Kappelner Stadtgespräch

Das 3. Kappelner Stadtgespräch, initiiert von den Fraktionen SSW, Bündnis90/Die Grünen und LWG, hatte wieder große Resonanz bei den Bürgern.
Alle 4 Thementische waren voll besetzt, insgesamt über 40 Personen, die ihre Ideen einbrachten.
Auch für uns war es wichtig, mit den Bürgern im stetigen Dialog zu sein, auch unsere Fraktion wird die Ergebnisse aufarbeiten und auch Rückmeldung geben.

1. Bürgerbeet in Kappeln

Bürgerbeet
Seit Frühjahr 2014 haben wir die Patenschaft für ein Blumenbeet am Parkplatz Mühlenstraße/Querstraße übernommen. Es geht darum, das Bürger einer Stadt durch solche Patenschaften selbst Verantwortung für ihre Umwelt übernehmen.
Dies ist auch ein Aspekt von Transition Town, der uns inspiriert hat.

bürgerbeet kappeln Im ersten Frühjahr haben wir den Boden vorbereitet. Er war und ist durch die zwei großen Bäume im Beet sehr verdichtet. Wir haben geharkt, Komposterde eingebracht, gepflanzt und gesät. Wichtig war für uns, das immer etwas blüht und den Insekten Nahrung bietet. Natürlich ist auch der Anblick wunderschön.
Direkt im ersten Sommer hatten wir im Beet eine wahre Bienenweide. Es wimmelte von Bienen, Marienkäfern und vielen anderen Insekten. Bis in den Herbst hinein haben in unserem Beet Blumen geblüht. Auch einige Kräuter, wie z. B. Borretsch, Schnittlauch, Wermut haben wir gepflanzt und Sonnenblumen.

Wir sind mit unserem Beet jetzt schon im 3. Jahr aktiv und wollen es auch weiter bewirtschaften. Es sieht für einige Bürger sicher nicht so aus wie wohlaufgeräumte Blumenbeete mit Stiefmütterchen etc, aber dafür bietet es ein Stück Natur mitten in der Stadt und zeigt auch im Laufe des Sommers immer wieder ein neues Bild. Pflanzen verblühen und andere kommen.

Wir fänden es toll, wenn mehr Bürger Kappelns sich auch für ein städtisches Beet einsetzen würden. Die Möglichkeit ist mit der Stadt- verwaltung schnell abgeklärt. Günstig ist es natürlich, wenn das Beet in der Nähe der Wohnung ist. Dann ist es einfacher, sich darum zu kümmern.

Mehr hier ---->


Grüne für Auflösung des Eigenbetriebs Hafenbetrieb und Wasserwerk der Stadt Kappeln

2.12.2016
Der Eigenbetrieb Hafen und Wasserwerk der Stadt Kappeln hat keine Berechtigung mehr.
Wir haben deshalb beantragt, diesen Eigenbetrieb aufzulösen. Der Haushalt basiert jetzt auf der doppischen Buchhaltung, jetzt macht ein Eigenbetrieb keinen Sinn mehr, sondern verursacht zusatzliche Kosten von mindestens 9000 € ohne dass ein Vorteil für den Haushalt vorhanden ist.
---> mehr hier in unserem Antrag ...

Fahrradkonzept in Kappeln kommt nicht voran

Bereits 2013 wurde von der IGU (Interessengemeinschaft Umweltschutz Kappeln) ein Fahrradkonzept für Kappeln erarbeitet und in den politischen Gremien eingebracht. Bis heute, 2916, drei Jahre später, ist absolut nichts davon umgesetzt.
Von der Verwaltung kommt oft das Argument, dass der Kreis Schleswig-Flensburg für viele Bereiche zuständig sei, dies rechtfertigt aber nicht die Inaktivität hier in Kappeln.
Um diese Inaktivitäten zu beenden, haben wir einen Antrag eingebracht, eine bestimmte Summe Geld für die Verbesserung der Fahrrad Infrastruktur in Kappeln zweckgebunden bereitzustellen:

Zur Verbesserung der Fahrradinfrastruktur in Kappeln werden zunächst befristet auf 3 Jahre pro Jahr 50000 EUR bereitgestellt.
Die Finanzierung erfolgt über die Parkraumbewirtschaftung.

Es muss einfach weitergehen: Unser Antrag hier ---->> Antrag Verbesserung der Fahrradinfrastruktur

Der "Ehrbare Hamburger Kaufmann", die HSH-Nordbank und die AMA Marina Schlei-Terrassen in Kappeln:
Ein politisches Trauerspiel in drei Akten

Dezember 2016
Wann ist der Reiz der Gier ausgereizt? Was ist aus dem sogenannten "Ehrbaren Hamburger Kaufmann" geworden, der sich schamlos an der öffentlichen, steuerfinanzierten gemeinsamen Bank der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein bereichert?
Und was hat das alles mit Kappeln zu tun?


1. Kappelner Stadtgespräch

Bürgerkommune Kappeln

Bündnis90 / Die Grünen Kappeln, SSW und LWG laden ein zum 1. Kappelner Stadtgespräch

Freitag, 24. März, 19.00 Uhr, Hotel "Stadt Kappeln"

Bürgerbeteiligung Wir möchten mit den Einwohnerinnen und Einwohnern unserer Stadt ins Gespräch kommen über wichtige und realistische Planungen, ihre Wünsche und Erwartungen an Stadtpolitik und Gesellschaft.
Die herkömmlichen, klassischen Beteiligungsangebote (Öffentlichkeit der Sitzungen, Bekanntmachungen, gelegentliche Einwohnerversammlungen, Presse) erfüllen die Erwartungen an eine wirksame Bürgerbeteiligung und -mitwirkung nicht mehr.
Wir wollen in diesem ersten Stadtgespräch gerne mit Ihnen den Versuch unternehmen, für unsere Stadt die Grundlagen für eine bessere und realisierbare Form einer Bürgerbeteiligung zur Unterstützung und Beratung der politischen Mandatsträger und Gremien zu erkennen und mit Ihnen zu diskutieren.

Rückblick: Diskussionsveranstaltung / Meinungsaustausch- Donnerstag, 2.2.2017

Kann der Landwirt von artgerechter Tierhaltung leben?

Agrarveranstaltung
Es waren da:
  • Bernd Voß, MdL SH
  • Udo Hansen vom Verein Pro Vieh
  • Landwirte aus der Region
agrarveranstaltung in Palette und gut 30 Besucher, darunter mehrere Landwirte aus der Region.
Eine kurze 10 minütige Einführung zur aktuellen Situation der Landwirtschaft gab Bernd Voß, Überproduktion, landwirtschaftliche Exporte, die Macht der Größhandelsketten auf den Einkaufspreis bei den Landwirten waren einige der Themen zur Einführung.
Udo Hansen vom Verein ProVieh berichtete über Haltungsbedingungen und die hohe Schweinedichte in der Region Kappeln und Schlei, die hart an der Grenze dessen ist, was die Böden überhaupt noch verkraften können.
Gefordert wurde, auch aus dem Publikum, eine genaue Herkunftskennzeichnung analog zu der bei Eiern.
Ein weiteres wichtiges Thema, war das neue Label Tierwohl, eingeführt von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt (CSU), eine absolute Mogelpackung. Erstens weil nur ein freiwilliges und unverbindliches Label und die Haltungsbedingungen sind bei diesem Label nur marginal verbessert. Schweine bekommen lediglich 10 Prozent mehr Platz, also etwa über 1 m2, und zusätzlich organisches Beschäftigungsmaterial, was nichts anderes als eine Holzlatte ist. Tierwohl sieht anders aus.
Tiere auf der Weide Ein Landwirt gab dann die Antwort auf unsere Frage "Kann der Landwirt von artgerechter Tierhaltung leben?".
Definitiv Nein, artgerechte Tierhaltung und konventionellw Landwirtschaft schließen sich aus.
Nach 3 Stunden Diskussion wurde noch lange in kleinen Gruppen diskutiert.
Es war für alle Beteiligten ein hochinformativer und spannender Abend.

Kahlschlag im ganzen Kappelner Stadtgebiet

März 2016
In den ersten Märzwochen 2016 liefen in Kappeln die Kettensägen heiß.
Unzählige viele große und wertvolle Bäume wurden gefällt.
Eine kleine Auswahl:

24 Pappeln an der Nordstrasse


Die Fällung dieser Pappeln wurde von der Unteren Naturschutzbehörde mit Auflagen genehmigt. Die Stadt Kappeln argumentiert, dass wegen viel Totholz die Sicherheut der Verkehrsteilnehmer gefährdet sei. Eine Baumpflege ist aus Kostengründen nicht gewollt.
Damit nicht genug: Weitere 130 Bäume wurden im Wassermühlenholz entfernt.
Mehr hier ---> in der Lokalpresse

im Zuge der Fällung der 24 Pappeln an der B199/Wassermühlenholz wurden 3 etwa 40-jährige Bäume (2 Buchen, eine Eiche) mit gefällt. Angeblich sollen diese Bäume beim Fällen der Pappeln beschädigt worden sein und wurden direkt auch gefällt. Diese Aussage ist falsch, was durch Fotos belegt wurde.
Bei den Arbeiten am Kreisel wurden ebenfalls 4 Bäume (Buchen) illegal außerhalb der abgesteckten Linie gefällt und verwertet.

Hindenburgstraße

Fällung von 3 großen Linden und einer Kastanie. Mehr hier ---> Lokalpresse

Ellenberg

In Ellenberg abgehackt

Parkplatz im Innenstadtbereich

Kiefer Parkplatz Querstrasse
Diese Kiefer stand am Rande des Parkplatzes Mühlenstr. Ecke Querstrasse.
Links neben diesem Baum befindet sich eine Trafostation, diese sollte ausgetauscht werden. Der Betreiber der Station bat die Stadt einige Äste des Baumes zu entfernen, damit die Station mit einem kleinen, auf einem LKW montierten Kran, ausgetauscht werden kann. Stattdessen hat die Stadt den gesamten Baum gefällt. Zuerst hieß es, dass die Fällung auch für eine eventuelle spätere Parkplatzumgestaltung sinnvoll sein. Dies wurde später revidiert. Dann wurde von Seiten der Stadt gesagt, dass die Kiefer fast vollständig entastet werden müsse, da ein großer Kran eingesetzt werden müsse, was falsch war, es kam nur ein relativ kleiner Kran zum Einsatz.
Offiziell heisst es jetzt, dass nur eine Seite hätte entastet werden müssen und damit die Statik des Baumes nicht mehr ausreichend sei.
Auch wenn der Baum "nur" einen Stammumfang von knapp unter den geforderten 2m hatte war dieser unserer Beurteilung nach stadtbildprägend, allein schon wegen der Große und der zentralen Innenstadtlage. Die Untere Naturschutzbehörde ist nicht in der Lage Bäume mit einem Stammumfang unter 2m auf ihren stadtbildprägenden Charakter zu überprüfen.

Da in Kappeln keine Baumschutzsatzung mehr existiert, steht kein Baum im Stadtgebiet mit einem Umfang kleiner 2m mehr unter Schutz.
Die Baumschutzsatzung wurde 2007 auf Antrag der CDU abgeschaft. Der Versuch eine "abgespeckte" Baumschutzsatzung 2008 zu verabschieden scheiterte ebenfalls an der Stimmenmehrheit der CDU.
Klimagipfel und 1,5 Grad Ziel und eine Grüne Innenstadt ist mehrheitlich nicht gewollt.

Zur Information --> Baumprotokoll Herbst 2015 PDF 4MB


Wasser gehört in kommunale Hand

Europaparlament wehrte (CDU/CSU/FDP)-Angriff auf das Menschenrecht auf Wasser ab

10.9.2015

Eine Mehrheit von allen Abgeordneten der Grünen/EFA sowie aus den sozialdemokratischen und linken Fraktionen im Europäischen Parlament unterstützte die erste europäische Bürgerinitiative gegen die Privatisierung der Wasserversorgung und für ein Menschenrecht auf Wasser.
Über 1,9 Millionen Unterschriften waren für das Recht auf Wasser gesammelt worden, allein 1,3 Mio. aus Deutschland.
Die EU-Kommission wurde dringend aufgefordert, verbindliche Vorschläge zu ergreifen. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker muss jetzt handeln.

Die Kappelner Grünen erklären zu dieser Entscheidung des Europäischen Parlamentes vom 8.September:

Für unseren Kreis Schleswig-Flensburg und der Stadt Kappeln ist diese Mehrheit ein enorm wichtiges Signal für ein europäisch garantiertes Recht auf Wasser.
Wir GRÜNEN kämpfen dafür, dass das Allgemeingut Wasser von Binnenmarktregeln ausgenommen und auf keinen Fall Bestandteil von Freihandelsverträgen wie TTIP oder TISA wird. Für uns ist es unbegreiflich, wie der Europaabgeordnete Reimer Böge (CDU-SH) und andere CDU Europaabgeordnete die Kernziele der Bürgerinitiative ignorieren können. Damit beschädigen sie das Vertrauen in die Europäische Demokratie. Doch wir wollen vor Ort weiterhin die hohe Qualität unseres Trinkwassers schützen. Denn diese Aufgabe gehört in kommunale Hände."

Bereits im April 2013 hat die Kappelner Stadtvertretung auf unsere Initiative schon eine entsprechende Resolution Wasser ist Menschenrecht – Wasser und Abwasserreinigung gehört in die öffentliche Hand, einstimmig verabschiedet.

--->weiterlesen hier ...

Wer etwas Zeit zum Lesen mitbringt: Das vollständige Dokument des EU Beschlusses findet ihr hier --->


Eine Willkommenskultur aller Bürger ist gefragt

Beim Umgang mit Flüchtlingen ist in Kappeln viel von einer Willkommenskultur die Rede. Dazu gehört eine, auf die Probleme dieses Personenkreises bezogene, Sensibilität. Schließlich kommen die Menschen in der Regel aus kriegerischen Regionen wie Syrien oder dem Irak zu uns. Sie mussten teils Gewalt, Todesängste und Verluste durch die Tötung naher Angehöriger ertragen. Dinge, die Gott sei Dank nur noch wenigen von uns bekannt sind.
Häufig müssen die Menschen mit schweren Angststörungen und Symptomen wie Schlaflosigkeit, Albträumen, sozialen Kontaktängsten und vielem mehr leben. Trauer und Angst lassen sich niemals auf der Flucht verarbeiten.

Nun kommen sie in ein Land, von dem sie sich erhoffen, Sicherheit und Hilfe zu erfahren. Sie sprechen aber in der Regel genau so wenig unsere Sprache wie wir ihre. Sie kommen aus einem völlig anderen Kulturkreis, sehen anders aus.
Auch wir sind zu großen Teilen unsicher, wissen nicht so richtig, wie wir uns verhalten sollen, wie wir ihnen einen Halt geben können. Wie also organisieren wir diesen Halt so, dass er wirklich so lebendig und warm ist? Sicherlich geht es erst einmal um das Dach über dem Kopf, ein Bett, Nahrung, Wärme.
Hier sind in erster Linie die Wohlfahrtsverbände und die Verwaltung unserer Stadt gefragt.
Gleichzeitig geht es aber darum, uns Bürger mit einzubeziehen, Berührungsängste zu überwinden. Es geht darum , Hilfsangebote gemeinsam zu entwickeln und den Umgang mit den Flüchtlingen auf eine positive Ebene des Miteinanders zu stellen. Ist es möglich, Wohnunterbringungen so zu organisieren, dass es nicht von vornherein zur Ghettoisierung kommt? Ferienwohnungen, Privatwohnungen, Übergangscontainer, kirchliche Räume und andere Gebäude sollten ins Auge gefasst werden. Es geht auch um die Ausübung der Religion und Ausbildung zur Sprache.

Zudem brauchen diese Menschen Einrichtungsgegenstände wie Möbel oder Waschmaschinen. Das alles kostet Geld. Ein Teil dieses Geld sollten wir Bürger, so wir immer können, denen lassen, die es dringender brauchen. Dies alles lässt sich nur unter Einbeziehung aller Bürger organisieren. Daher sind wir für öffentliche Diskussionen. Nur gemeinsam können wir eine positive Willkommenskultur in unserer Stadt entwickeln, jenseits aller negativer Erscheinungen, die wir aus der Vergangenheit kennen.
Wir Kappelner Bürger können das.

Hand in Hand in Kappeln

Auch in Kappeln hat sich eine Flüchtlingsinitiative zusammengefunden. Menschen, die den Flüchtlingen in einem fremden Land mit einer fremden Kultur als Paten unterstützend helfen und auch mit Sachspenden unterstützen wollen.

Offener Brief an die Bundesvorsitzenden und die Vorsitzenden der Bundestagsfraktion

22.2.2015: auch von uns wurde dieser Brief unterzeichnet.
---> weiter lesen ...

TTIP, CETA & co - die Demokratiebremse

von Sven Giegold Dezember 2015

Die Versprechungen klingen so schön. Mehr Arbeitsplätze. Weniger Bürokratie. Niedrigere Zölle. Soziale und ökologische Standards in der Globalisierung mit den USA durchsetzen. Doch der Nutzen des Abkommens ist viel geringer als behauptet und der Preis für TTIP ist trotzdem hoch.

Der wirtschaftliche Nutzen eines Freihandelsabkommens mit den USA ist vergleichsweise gering. Um 0,5% steigt nach 10 Jahren die Wirtschaftsleistung in der EU, wenn man den optimistischen Schätzungen des Münchner IFO-Instituts unter Leitung von Hans-Werner Sinn glaubt. Selbst wenn man das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts für keine gute Messgröße hält, um den Fortschritt der Wirtschaft zu messen: 0,5% liegen im Rahmen der konjunkturellen Schwankungen.
Andere Studien wie die vom gewerkschaftsnahen IMK (Düsseldorf) kommen zu Effekten knapp über der Nachweisgrenze. Die 0,5% des IFO sind jedoch auch nur zu haben, wenn man Standards und Regulierungen in sehr vielen Wirtschaftsbereichen angleicht.

---> hier weiterlesen ...

Verkehrsinfrastruktur in Kappeln

Viele dringend notwendigen Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, wie z.B. Verbesserung des barrierefreien Wegenetzes, Verbesserung des Fahrradwegenetzes usw. können aus Haushaltsmitteln der Stadt Kappeln wegen des Zwangs zu Einsparungen nicht getätigt werden.
Der Eigenbetrieb Parken macht dagegen Gewinn, diese Mittel sollten nicht nur für Parkierungsanlagen verwendet werden, sondern auch für die Verbesserung der gesamten Verkehrsinfrastruktur genutzt werden.
Wir haben deshalb beantragt, dass die Betriebssatzung des Eigenbetriebes Kappeln dahingehend geändert wird, dass die finanziellen Mittel des Eigenbetriebes auch für die Verbesserung der Vekehrsinfrastuktur in Kappeln verwendet werden können.
---> zum Antrag

Aktiver Klimaschutz - in Kappeln kein Thema

Beitritt Kappelns zum Klimabündnis - so unser Antrag im Umweltausschuss.
Das Klima-Bündnis Alianza del Clima e.V. ist ein Zusammenschluss europäischer Städte und Gemeinden, die eine Partnerschaft mit indigenen Völkern der Regenwälder eingegangen sind.
Ziel dieses Städtenetzwerkes ist der Erhalt des globalen Klimas und der Schutz des Regenwaldes.

Mit der Mitgliedschaft hätte sich die Stadt Kappeln verpflichtet u.a. Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen, zur Einsparung, Effizienzsteigerung und rationelle Energienutzung zu ergreifen und wäre Teil eines europaweiten Städtenetzwerkes geworden.
Leider will sich die politische Mehrheit dieser Herausforderung an die Zukunft nicht stellen. Keine Notwendigkeit, so die Mehrheit aus CDU und LWG im Ausschuss und schmetternten den Antrag ab.
--> mehr ...


11. Oktober 2014 Europäischer Aktionstag gegen TTIP

Stopp TTIP Die EU-Kommission hat unsere europäische Bürgerinitiative (EBI) abgelehnt – jetzt organisieren wir sie einfach selbst! Und wollen 1 Million Unterschriften gegen TTIP und CETA zusammenbekommen. In Kappeln am Samstag, 11. Oktober haben sich 280 Personen mit ihrer Unterschrift gegen die Handelsabkommen TTIP und CETA ausgesprochen, Europaweit bis jetzt (dezember 2014)) über 1 Million.
---> mehr hier ...

Die Wandlung einer grünen Kleingartenanlage in eine Mondlandschaft

kleingarten Kleingarten
Kleingärten in Kappeln an der B199 (14.3.2014)

---> Anfrage an die Stadt zur Klärung hier ...


Demonstration in Waabs für reines Wasser

Demo Waabs
19.9.2014
Ca. 350 Menschen demonstrierten in Waabs für reines Wasser und gegen das Vorhaben einer schwedischen Firma in diesem Trinkwassergebiet Erdöl und Gas zu fördern.
Auch schon Erkundungsbohrungen und die folgenden Ölförderungen können das Trinkwasser vergiften. Betroffene Kommunen haben kaum Einflußmöglichkeiten, da das Bundesbergbaugesetz dies nicht vorsieht. Daher ist es dringend notwendig, dieses teilweise aus dem Mittelalter stammende Gesetz zu ändern.
Wir werden uns auch weiter mit vielen anderen dafür einsetzen, dass hier keine Erdölsuche im Trinkwassergebiet stattfindet.

Stand der schleswig-holsteinischen Bundesratsinitiativen zum Fracking

Umweltminister Robert Habeck hat einen Brief an Bürgerinitiativen, Mitglieder des Umwelt- und Agrarausschusses und die Kommunalen Verbände geschrieben, indem er über den Stand der schleswig-holsteinischen Bundesratsinitiativen zum Fracking informiert.
----> hier das Schreiben ...

Abgeholzt

abgeholzt abgeholzt
(Klick zum vergrößern.)
In den frühen Morgenstunden wurden 2 mächtige Bäume an der B199 / Ecke Grüne Straße abgeholzt.
Die Bäume haben gut 1 - 1,5 Meter Stammdurchmesser und sind über 100 Jahre alt.
Nach unseren bisherigen Informationen wurde die Stadt Kappeln von der Fällaktion nicht informiert, die Bäume sollen Eigentum des Bundes sein und sollen von der Straßenmeisterei in Süderbrarup gefällt worden sein. Es soll ein Ast runtergefallen sein, danach wurden die Bäume komplett gefällt. Warum nicht nur marode Äste entfernt worden sind, ist nicht nachzuvollziehen.
In Kappeln gibt es einen Beschluss, dass vor solchen Aktionen die Politik zu informieren ist. Solche Nacht und Nebel Fällaktionen sind ein Unding und müssen unterbunden werden. Hier müssen wir noch dringend nachforschen.

Wasser ist Menschenrecht

Wasserversorgung und Abwasserreinigung gehören in die öffentliche Hand

Auf EU-Ebene wird zurzeit über ein Gesetzespaket zur Neuregelung des öffentlichen Vergaberechts beraten. Dies beinhaltet auch eine Richtlinie über die Konzessionsabgabe Dort sollen auch Regeln zur Konzessionsvergabe für den Bereich der Trinkwasserversorgung getroffen werden. Nach den derzeit geltenden Richtlinien ist die Vergabe von Dienstleistungskonzessionen ausdrücklich vom Anwendungsbereich der EUVergaberechtlinien ausgenommen. Die geplante Richtlinie birgt die Gefahr einer Privatisierung gegen den Willen der Kommunen.

Viele Kommunen haben sich mittlerweile gegen diese geplante EU Richtlinie und damite gegen eine weitere Privatisierung der Wasserversorgung ausgesprochen.
Um auch hier in Kappeln ein Zeichen zu setzen, haben wir für die nächste Stadtvertretersitung einen entsprechenden Antrag / Resolution gestellt.
---> hier nachzulesen ...

---> hier zur europäischen Bürgerinitiative right2water ...

Die Auswirkungen einer Privatisierung der Wasserversorgung zeigt in eindruckvoller Weise der Film Water Makes Money


Water Makes Money

water makes money<--- klick

Wie Private Konzerne aus Wasser Geld machen.
Immer mehr Kommunen auch in Deutschland versuchen in Anbetracht der knappen Haushalte kommunale Bereiche, die der Daseinsvorsorge dienen, wie z.B. Wasserwerke und / Abwassernetze zu privatisieren. Welche Auswirkungen das auch für die Bürger hat, haben viele Kommunen schmerzlich erfahren müssen.
Die Auswirkungen zeigt dieser Film.
Mehr Infos zum Film: www.watermakesmoney.com/


Grünes Programm für Kappeln

Auf der Mitgliederversammlung am 7.3.2013 haben die Kappelner Grünen das Programm für die nächsten 5 Jahre bschlossen.
Nachzulesen hier --> Programm

Rätselhaftes Baumsterben an der Veranstaltungshalle am Bahnhofsweg in Kappeln

Beobachtung:

Auf dem Grünstreifen im Bahnhofsweg an der Koslowskihalle sterben innerhalb von nur kurzer Zeit zehn alte Bäume. Anwohner berichten, dass die Bäume im Jahr 2010 noch voller Laub standen und allem Anschein nach kerngesund waren.

Frage:

Wie kann es sein, dass die Bäume so plötzlich abgestorben sind? Es ist bei Bäumen sehr unwahrscheinlich, dass diese so plötzlich und ohne schwerwiegende Veränderung der ökologischen Umgebung eingehen. Hinzu kommt, dass es sich um Bäume unterschiedlicher Arten handelt, so dass eine Übertragung von Krankheiten hier unwahrscheinlich ist.

weiterlesen ---->


Wir zahlen nicht für Euren Müll!

Wir zahlen nicht für euren Müll Ein dreister Plan: Die Stromkonzerne wollen ihre finanziellen Risiken für den Abriss der AKW und die Atommüll-Lagerung auf die Gesellschaft abwälzen, obwohl sie über Jahrzehnte Milliardengewinne mit dem Atomstrom gemacht haben.
... mehr hier auf .ausgestrahlt
und Umweltinstitut München.

Fukushima mahnt

Stromanbieterwechsel jetzt

... und für den Erhalt von Kappelns historischen Gärten.

Zu diesen Themen haben wir mit vielen Menschen auf einem Informationsstand gesprochen.
Die Entscheidung: Atomkraft oder Energiewende.
Der Verbraucher hat die Macht.
Ein Wechsel zu einem der 4 reinen Ökostromanbieter trägt nicht nur zur Energiewende bei, sondern schont auch ihren Geldbeutel. Ökostrom ist in der Regel günstiger, als bei den marktbeherrschenden Atomkonzernen.
---> Hier können sie sich informieren - Atomausstieg selber machen.

---> Hand aufs Herz. Für den Erhalt von Kappelns historischen Gärten.

Infostand_1 Infostand
Infostand Infostand

Mehr als 240 Mahnwachen im ganzen Land

Mahnwache Kappeln Mahnwache Kappeln
Mahnwache in Kappeln am 10.3.2014

Drei Jahre dauert die Katastrophe in Japan schon an – und erst allmählich wird ihr wahres Ausmaß sichtbar:
kontaminierte Gebiete, Gesundheitsschäden und noch immer heiße Reaktoren, die jederzeit wieder außer Kontrolle geraten können.
Auch bei uns laufen noch neun AKW; schon denken die ersten wieder offen über Laufzeitverlängerungen nach.
Fukushima jedoch mahnt: Alle Atomkraftwerke abschalten. Montag und Dienstag (10. und 11. März 2014) fanden von Sylt über Kappeln bis Scuol in der Schweiz mehr als 240 Mahnwachen statt.
Mehr Tempo beim Atomausstieg


Ungebremst in die Altersarmut - Nicht Alle, aber immer mehr ...

Dieses Problem geht nicht nur Menschen an, die kurz vor der Rente stehen, sondern auch Alleinerziehende, Geringverdiener, Aufstocker und viele Andere.

  • Wohin führt uns die unfaire Vermögensverteilung und wer führt eigentlich unser Land?
  • Wer profitiert von den Niedriglöhnen und warum werden Mindestlöhne nicht gesetzlich verankert?
  • Wie können wir eine gerechte UmFairteilung in unserer Gesellschaft erreichen?
Hierüber hatten wir im November mit unserem Bundestagsabgeordneten Arfst Wagner diskutiert.

Arfst Wagner

Die alternative Weihnachtsansprache 2013

Edward Snowden ruft in seiner alternativen Weihnachtsbotschaft zum Ende der weltweiten Massenüberwachung auf. Die Privatsphäre eines jeden Menschen sei wichtig und müsse bewahrt werden, sagt der Whistleblower, der sich derzeit in Russland befindet.



---> Übersetzung hier ...

Radikaler Kahlschlag am Grauhöfter Weg

Über 40 stadtbildprägende Bäume sind kurzfristig am Grauhöfter Weg gefällt worden.
Angeblich hat sich dort die Eschenkrankheit überraschend ausgebreitet und es wurde kurzfristig gefällt. Weder die Öffentlichkeit noch die politischen Gremien wurden vorher informiert.
Wir bezweifeln, dass solch ein kurzfristiger radikaler Kahlschlag wirklich nötig war und es stellen sich viele Fragen.
Wurden die Bäume vorher begutachtet und wenn ja, von wem und mit welchem Ergebnis?
Antworten auf diese und weitere Fragen bekommen wir hoffentlich von der Verwaltung auf der nächsten Sitzung der Stadtvertretung auf unsere Anfage.

Bäume Grauhöft Baumstumpf

Gerade auch vor dem Hintergrund, dass in Kappeln die Baumschutzsatzung gekippt wurde, ist mehr Transparenz unabdingbar, Alleingänge der Verwaltung gehen gar nicht.
Wir fordern deshalb über einen Antrag, dass vor größeren Eingriffen in den Baumbestand im öffentlichen Raum sowohl die Öffentlicjkeit als auch die politischen Gremien im Vorfeld informiert werden.

Presseartikel: Auf Initiative der Grünen werden größere Baumarbeiten in Zukunft 4 Wochen vorher angekündigt...


Ausgeträumt

Die Port Olpenitz GmbH hat am 19.10.2011 Insolvenzantrag gestellt.
Es kam wie es kommen mußte, überraschend kam der Insolvenzantrag nicht, eher viel zu spät.
Dass die Port Olpenitz GmbH faktisch schon länger pleite war, sollte jedem klar geworden sein, nicht zuletzt die wenig rege Bautätigkeit dieses Jahr auf dem Gelände und der mehr als schleppemde Verkauf der Immobilien sprechen schon Bände.
Das ganze Projekt war von Anfang an völlig überdimensioniert und am Markt vorbeigeplant, die Frage, wie ein solch gigantisches Projekt solide finanziert kann, wurde und wird nicht beantwortet werden können.
Fast die ganze Politik wurde vom damaligen Geschäftsführer Harm an der Nase herumgeführt, schöne Zahlen und Bilder, das reichte, um keine weiteren Fragen mehr zu stellen. Unsere Fragen und Kritik und die anderer "Chefbedenkenträger" wurden ignoriert, Augen zu und durch.
Risiken für die Stadt wurden nicht ordentlich abgesichert, unsere Forderung nach einem vorhabenbezogenen B-Plan wurde abgelehnt. Risiken in städtebaulichen Verträgen wurden durch eine Patronatserklärung "abgesichert", die jetzt das Papier nicht mehr wert sind, undsoweiter undsofort.
Aus einer --> kleinen Anfrage der Grünen im Landtag:
7. Wer wird dafür haften, wenn die Stadt Kappeln nicht in der Lage sein wird, ihren Verpflichtungen nachzukommen?
Antwort:
Als Projektträger übernimmt die Stadt Kappeln die volle Verantwortung für die Finanzierung und Durchführung des Vorhabens und somit auch das Risiko einer möglichen Rückzahlung der Fördermittel.

Ausgeträumt hat der ehemalige Geschäftsführer der Port Olpenitz GmbH noch lange nicht.
"Es gebe eine große Nachfrage für das Projekt" und er sieht alles sehr optimistisch, immer noch nicht in der Realität angekommen.

Gut, dass es jetzt einen Schnitt gibt, ein "weiter so" hätte in einem noch größeren Fiasko geendet.
Ein "Weiter" kann es nur mit einer kompletter Neuplanung und einer realistischen Größenordnung des Projekts geben. Vorraussetzung ist auch, dass die Akteure und politischen Entscheidungsträger dazugelernt haben, was abzuwarten bleibt.


11. März 2012 Demonstrationen zum Jahrestag

Bei 6 Großdemonstrationen im Bundesgebiet forderten 50000 Menschen: Atomanlagen sofort abschalten.

3000 Menschen umzingelten das AKW in Brokdorf.

Das AKW Brokdorf, das ganz Norddeutschland bedroht, soll erst 2021 abgeschaltet werden. Auch dieser Reaktor birgt das Risiko eines Super-GAUs. Im Standortzwischenlager auf dem Gelände stapelt sich weiterer hochradioaktiver Atommüll. Sowohl das AKW als auch das Zwischenlager sind im Falle von schweren Naturkatastrophen wie Sturmfluten, aber auch gegen Flugzeugabstürze mit schweren Maschinen, nicht ausreichend gesichert. Diese Bedrohungen sind uns jahrelang als "Restrisiko" zugemutet worden.
Seit Fukushima wissen wir, dass dieses Restrisiko Wirklichkeit werden kann. Brokdorf muss abgeschaltet werden, nicht erst 2021!

Für die Betreiber sind die AKWs eine Gelddruckmaschine, die Folgekosten und die Kosten für die sogenannte Endlagerung zahlen wir alle über unsere Steuern.
Einen Stromengpass gibt es nicht. 8 AKWs sind abgeschaltet, trotzdem waren wir auch in den kalten wind- und sonnenarmen Februartagen Nettostromexporteur, insbesondere nach Frankreich. Windanlagen stehen hier still, weil auch das AKW Brokdorf mit seinem überflüssigen Strom die Netze verstopft.

Wir wollen einen schnellen Ausbau Erneuerbarer Energien: Dezentral, demokratisch und sozial.

Brokdorf Brokdorf
Brokdorf Brokdorf
Brokdorf Brokdorf

Sicherheit der Finanzierung von Port Olpenitz

Stand der Baumaßnahmen, öffentliche Fördermittel, Kontrolle der Verwendung, Haushaltssituation der Stadt Kappeln, finanzielle Verpflichtungen Kappelns als Projektträger.

Kleine Anfrage Dr. Robert Habeck (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Dr. Andreas Tietze (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Antwort der Landesregierung – Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr.

Nachzulesen hier -> pdf

Finanzielle Mittel sind wohl da, aber:


Bürgersprechstunde mit Robert Habeck

Bürgersprechstunde

Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen SH, Dr. Robert Habeck, kam am 23.06.2011 auf Einladung des Ortsverbandes von B90/Die Grünen Kappeln zur Bürgersprechstunde in die Palette.
Die Veranstaltung war mit gut 20 interessierten Bürgern gut besucht.
Themenschwerpunkte waren:
  • Naturschutz, z. B. Projekt für Schweinswale
  • Kleingärten in Kappeln, Aktion Hand aufs Herz
  • Energiewende
  • CCS-Lagerung
  • Projektentwicklung (Port Olpenitz, Marinewaffenschule)
  • Stärkung der Kommunen
Es bestand großes Interesse an einem Austausch zu obigen Themen.
Der Ortsverband Kappeln will deshalb weitere Bürgersprechstunden in den nächsten Monaten anbieten.

Darüberhinaus wird noch einmal auf den regelmäßigen Stammtisch des grünen Ortsverbandes hingewiesen, und zwar an jedem 2. und 4. Donnerstag im Monat, ab 19.30 Uhr, in der Palette, Kehrwieder 1, Kappeln.

.ausgestrahlt

Montag, 21. März 18:00 Uhr
141600 Menschen demonstrierten in in 726 Orten für die Stilllegung der AKWs.

Fukushima ist überall Auch hier in Kappeln schlossen sich um 18:00 Uhr über 40 Menschen der Mahnwache an, etwas später waren wir bereits über 70 Menschen.


In großer Betroffenheit über die Ereignisse in Japan und mit dem festen Willen, dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden, werden wir uns am Montag, 21. März, von 18 bis 18.30 Uhr in Kappeln, Rathausmarkt versammeln und eine Mahnwache abhalten.
Mit unserer Mahnwache möchten wir unsere Solidarität mit den Menschen und Japan bekunden und gleichzeitig zeigen, dass wir nicht bereit sind, das Risiko einer nuklearen Katastrophe noch länger zu tragen.
Wir lassen uns mit leeren Versprechungen und Moratorien der Regierung Merkel nicht abspeisen. Die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik müssen jetzt abgeschaltet werden!

Mahnwache Kappeln Mahnwache Kappeln


26. März: Mehr als 250.000 bei vier Anti-Atom-Demonstrationen

Regierung Merkel muss jetzt abschalten.
Die Kappelner Grünen waren mit 50000 anderen Menschen in Hamburg.

Anti AKW Demo HH Anti AKW HH


Bücherei Kahlschlag durch CDU und FDP

CDU und FDP haben am 9.3.2011 im Kreistag beschlossen, die Zuschüsse für die Büchereien komplett zu streichen.

Demo Kreistag Demo Kreitag
Mehrere hundert Menschen haben vor dem Kreistag demonstriert um die drohenden Kürzungen noch in letzter Minute zu verhindern, doch CDU und FDP zogen ihren bildungs- und bürgerfeindlichen Kurs kompromisslos durch.
Das Büchereiwesen sei eine "originäre Aufgabe der Kommunen und der Kreis ist nicht zuständig, eine freiwillige Leistung" so eine der Begündungen.

Durch die komplette Streichung der Zuschüsse wird auch die Kappelner Stadtbücherei an den Rand der Existenzmöglichkeit gebracht. Auch CDU und FDP wissen sehr wohl, dass die Kommunen finanziell mit dem Rücken zu Wand stehen und diese Ausfälle kaum kompensieren können und nehmen bewusst das Aus auch für die Bücherei in Kappeln in Kauf.

Bereits im September 2010 hat der Kappelner Ausschuss Jugend, Kultur, Sport und Schulen JKSS bereits einstimmig eine Resolution gegen die drohende Streichung der Zuschüsse verfasst. Mit Zustimmung eines CDU Kreistagsmitgliedes, das jetzt aber für die komplette Mittelstreichung gestimmt hat.

Bildung und Kultur nur noch für Reiche, das ist auch die Politik von Schwarz-Gelb hier im Kreis.
Dieser Kürzungsbeschluss ist ein Skandal und wird starke negative Auswirkungen auch hier in Kappeln haben, in Bezug auf Bildung und Kultur, Lebensqualität und auch auf die Attraktivität unserer Stadt für den Tourismus.

Der Protest gegen die Streichung der Kreiszuschüsse für die Stadtbüchereien wird größer

Infostand Buechereiprotest Infostand Buechereiprotest

Aus Protest gegen die geplante Streichung der Kreiszuschüsse für die Stadt- und Fahrbüchereien sind wir nochmal auf die Straße gegangen.
Wir haben mit sehr vielen Menschen gesprochen, die Wut ist groß und es ist kein Verständnis dafür vorhanden, dass gerade im Bildungs- und Kulturbereich so massiv gekürzt wird. Die geplante Streichung der Mittel würde auch faktisch das AUS für die Bücherei Kappeln bedeuten.
Fast jeder hat hat das Protestschreiben unterzeichnet und es bildeten sich teilweise lange Schlangen vor den Listen. Trotz des schlechten Wetters haben innerhalb von knapp 3 Stunden ca. 180 Menschen durch ihre Unterschrift ihren Protest geäußert. Die Listen gingen an die Bücherei.

Unser Protestschreiben an den Kreitagspräsidenten pdf

Drohender Kahlschlag auch in der Stadtbücherei Kappeln

Der Kreis plant die Zuschüsse für die Büchereien ab 2011 komplett zu streichen.
Sollte dies tatsächlich umgesetzt werden wäre auch unsere Bücherei in ihrer Substanz akut gefährdet.
Aus Protest gegen die drohenden Schließungen, war bei allen Büchereien im Kreisgebiet am Donnerstag, 7.10.2010 der Tag der geschlossenen Türe, so auch in Kappeln.

Bildung nur für Reiche? geschlossen
Tag der geschlossenen Tür Bücherei Aus?

Auch wir protestieren gegen die Absicht des Kreises Schleswig-Flensburg den Büchereien die finanzielle Unterstützung zu entziehen und werden uns auch im Kreistag dafür einsetzen, diesen drohenden Kahlschlag abzuwenden.

Protestkarte Kultur und Büchereien sind unverzichtbar.
Sie lesen doch auch!
Diese Protestkarte an den Kreispräsidenten liegt auch in der Kappelner Bücherei aus, nutzen auch diese Möglichkeit und sagen was Sie von diesem Kahlschlag halten.

Sie können die Karte auch hier Protestkarte pdf herunterladen.


100.000 demonstrieren in Berlin

Umzingeln kann man das kaum mehr nennen, eher fluten. 100.000 Menschen strömten am 18.9. ins Berliner Regierungsviertel und verwandelten die Straßen und Plätze in ein Meer aus Anti-Atom-Fahnen, -Ballons und -Transparenten.
Viele beschlich das Gefühl: Wir sind so viele, Wut und Empörung über den Atom-Deal der Regierung mit den Konzernen sind in der Bevölkerung zu groß - das bekommen die nicht durch.
Kappeln war natürlich dabei.

100000 demonstrierten in Berlin Demo Berlin
Demo Berlin Demo Berlin
Demo Berlin campact

18. September: Großdemonstration in Berlin

Samstag, den 11. September waren wir mit einem Infostand in der Kappelner Fußgängerzone und haben mit vielen Passanten 80 Atomkraftwerke vernichtet (Foto unten rechts).

Infostand Demo Berlin Infostand Demo Berlin
Info Demo Berlin Info Demo Berlin


Solarpark im Kreisgebiet gestoppt

18.08.2010
Durch die Novellierung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) Anfang Juli durch den Deutschen Bundestag wurde die Förderung und Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen auf Ackerflächen rückwirkend komplett gestrichen.
Hierdurch sind bereits geplante und genehmigte Anlagen im Kreis Schleswig Flensburg in Hürup, Freienwill und Süderhackstedt mit einer geplanten Investitionssumme von 60 Millionen Euro erstmal gestoppt worden.

Nachdem dies auch über die Presse bekannt wurde, haben sich Vertreter der Kappelner Grünen zusammen mit unserer Bundestagsabgeordneten und energiepolitischen Sprecherin Ingrid Nestle kurzfristig zu einem Informationsgespräch in Freienwill mit den Investoren, Bürgermeistern der betroffenen Kommunen und der an dem Projekt beteiligten Solarfirma zu einem ersten Informationsgespräch getroffen.

Alle Beteiligten waren sehr wütend über die kurzfristig durch den Bundestag erfolgte komplette Streichung der Einspeisevergütung, wollen aber nicht aufgeben, weiterkämpfen und nach Alternativen suchen.
Das ganze Projekt hätte eine erhebliche Wertschöpfung in der Region und zusätzliche Einnahmen für die Kommunen bedeutet.
Die geplante Anlage in Hürup war als Bürgersolarpark konzipiert.
Die gesamte Bauleitplanung bis hin zur Baugenehmigung erfolgte sehr kurzer Zeit, letztlich fehlten 5 Tage um noch in die Förderung zu kommen.

In das Projekt wurde bereits viel Geld und sehr viel ehrenamtliches Engagement investiert, jetzt kam das durch die rückwirkend beschlossene Änderung des EEG Gesetzes Aus.

Die Energiepolitik der Bundesregierung ist ein Chaos. Planungssicherheit für Investoren und die planenden Kommunen ist in keiner Weise mehr vorhanden!
Ingrid Nestle wird u.a. im Bundestag parteiübergreifend versuchen eine Härtefallregelung zu erziehlen und es wird versucht über eine Sammelklage gegen die rückwirkende EEG Änderung vorzugehen.
Alle Beteiligten waren entschlossen, dies nicht so hinzunehmen und werden weiter kämpfen um dieses innivative Projekt doch noch zu ermöglichen.

>> Presseartikel Schleibote 18.8.2010


KETTENreAKTION: Atomkraft abschalten!

Die Aktions- und Menschenkette am 24.4. "Kettenreaktion" mit 120000 TeilnehmerInnen war ein toller Erfolg und hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Menschen hier im Land am Atomausstieg festhalten wollen, einer Verlängerung der AKW Laufzeiten eine klare Absage erteilen und für eine andere Energiepolitik auf die Sraße gehen.
Wir werden den Druck und die Proteste weiter steigern, sollte die schwarz gelbe Koalition weiterhin am Ausstieg aus dem Ausstieg festhalten.

Auch viele Kappelner haben sich in die Kette eingereiht.

Menschenkette Menschenkette
Menschenkette movie Menschenkette video


Mach mit

Aktion

Radioaktiver Abfall in Privathaushalten

Dezentrale Entsorgung radioaktiver Abfälle in Privathaushalten


Hinweis:
Dieser Aufbewahrungsbehälter sollte kühl und trocken für die nächsten 300000 Jahre aufbewahrt werden. Vermeiden Sie unnötigen Kontakt mit dem Material.

Sollte es zu Haarausfall, Erbrechen usw. kommen, bitte unbedingt Ihren Arzt konsultieren. Verschweigen Sie die Lagerung diese Behälters in Ihrem Haushalt, er steht keinesfalls mit den Krankheitssymptomen in Verbindung.


Unsere Aktionsstände in der Kappelner Fußgängerzone.

Infostand Kappeln KETTENreAKTION Infostand Kappeln KETTENreAKTION
Infostand Kappeln KettenReAktion
Atomkraftwerk vernaschen

Grüne Landespolitiker in Kappeln

Im Rahmen ihres regelmäßigen auswärtigen Tages besuchten unsere Landtagsabgeordneten Monika Heinold, Ines Strehlau und Robert Habeck Kappeln, um u.a. die dramatische Situation des kommunalen Haushaltes zu besprechen.
Hierzu fand ein Gespräch mit dem Bürgermeister, Kämmerer und Bauamt statt. Anschließend stand ein Besuch des Berufsbildungszentrums an. Nachmittags informierten wir gemeinsam an einem Stand in der Fußgängerzone zum Internationalen Frauentag.

B-Plan Nr. 59 für den ehemaliger Brückenkopf auf Ellenberger Seite

In Anwesenheit der Investoren wurde der Plan und die Planbegründung auf dem Bauausschuss am 22.2. durch den Vertreter der Projektentwicklung Harm GmbH & Co. KG vorgetragen. Es ist beabsichtigt das bestehende Gebäude, das Restaurant "Zur Schleibrücke" abzureißen und durch einen neuen Gebäudekomplex zu ersetzen.
Die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen kritisiert das geplante Vorhaben. Aus unserer Sicht fügt sich der Neubau überhaupt nicht in die bestehende umliegende Bebauung ein.
-> weiterlesen

2vor12Es ist 2 vor Zwölf

5. Dezember 2009 Internationale Klimaaktionstag.
Wir aus Kappeln sind in Flensburg dabei gewesen.

STÖR-FALL-MOB

Bundesweite Aktion von .ausgestrahlt an allen Advents-Samstagen -- in über 20 Städten!
Stoer Fall Mob Video1 Stoe Fall Mob Video2

Stoer Fall Mob Stoer Fall Mob

Der Meeresspiegel wird steigen

Es wird Zeit, die zu erwartenden Pegelstände schon mal zu markieren, wie hier in Flensburg.

Klimaaktionstag Klimaaktionstag

Auch in Kappeln werden wir in naher Zukunft das Hafengebiet räumen müssen, wenn nichts passiert.
Es reicht nicht aus, alle Hoffungen auf Kopenhagen zu setzen, Klimaschutz fängt bei jedem Einzelnen und insbesondere bei den Kommunen an.

Den Klimawandel können wir nicht aussitzen.
Unserem Planeten ist es egal, der macht einmal "puups" und dann geht es weiter - ohne uns.


Über 50000 Menschen demonstrierten in Berlin für den überfälligen Ausstieg aus der Atomenergie

Kappelner Gruene in Berlin Die Kappelner Grünen haben am 5. September 2009 in Berlin mit weiteren 50000 Menschen für den Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert.
Dies ist auch ein eindeutiges Votum gegen die von Schwarz-Gelb geplante Laufzeitverlängerung für alte Atommeiler.

Es geht um eine Systementscheidung: Entweder teurer, schmutziger Strom aus zentralen Großkraftwerken oder umweltfreundlicher, bezahlbarer Strom aus Erneuerbaren Energieträgern wie Sonne, Wind und Wasser. Beides zusammen funktioniert jedoch nicht.
Schon jetzt versperrt der im Überfluss vorhandene Atomstrom dem Strom aus Erneuerbaren Energien den Weg in die Stromnetze. So wird der Ausbau der Erneuerbaren Energien blockiert und damit auch die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Demo Berlin Demo Berlin
Demo Berlin Demo Berlin

Waltraud Torp GEW Preis Der Ortsverband von B90/Die Grünen Kappeln hat die Gleichstellungsbeauftragte Waltraud Torp für den Förderpreis Kultur 2010 der GEW Kreis SL-FL vorgeschlagen.
Begründung: Wir würdigen Frau Torps herausragendes Engagement für die Anne-Frank- Ausstellung in Kappeln im Jahre 2009.
Es ist ihrer Initiative zu verdanken, das diese sehr beeindruckende, international anerkannte Ausstellung den Weg nach Kappeln gefunden hat. Durch zahlreiche Führungen wurden die Besucher über Hintergründe und alltäglichen Wahnsinn während der Zeit der Judenverfolgung informiert.
Frau Torp ist Preisträgerin des Förderpreises Kultur 2010 und wurde am 10.06.2010 bei einer öffentlichen Veranstaltung in der Christopherushalle geehrt. Wir freuen uns mit ihr und gratulieren ganz herzlich.

Versteigerung der Kappelner Lotseninsel

--> 17.09.2008 Offener Brief von Rainder Steenblock MdB und Manuel Sarrazin MdB

--> 19.09.2008 Grietje Staffelt und Robert Habeck zur Versteigerung der Lotseninsel.

Am 20.9. wurde die Lotseninsel unter einem 6 Wochen Vorbehalt versteigert.
Für 655000 € ging der Zuschlag an die Lighthouse Foundation.

 

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